Deutsche Erstaufführung 09.12.2016 › Kleines Haus 2

Gott wartet an der Haltestelle אלוהים מחכה בתחנה

von Maya Arad Yasur
deutsche Übersetzung von Matthias Naumann
Auf dem Bild: Laina Schwarz, Henriette Hölzel
Foto: Krafft Angerer
Auf dem Bild: Laina Schwarz, Loris Kubeng, Henriette Hölzel
Foto: Krafft Angerer
Auf dem Bild: Loris Kubeng, Nicolas Streit, Henriette Hölzel, Laina Schwarz, Publikum
Foto: Krafft Angerer
Auf dem Bild: Loris Kubeng, Nicolas Streit
Foto: Krafft Angerer
Auf dem Bild: Laina Schwarz, Henriette Hölzel, Publikum
Foto: Krafft Angerer
Auf dem Bild: Laina Schwarz, Henriette Hölzel, Loris Kubeng, Mathis Reinhardt, Nicolas Streit, Publikum
Foto: Krafft Angerer
Auf dem Bild: Henriette Hölzel, Laina Schwarz
Foto: Krafft Angerer
Auf dem Bild: Henriette Hölzel, Laina Schwarz
Foto: Krafft Angerer
Auf dem Bild: Laina Schwarz, Loris Kubeng
Foto: Krafft Angerer
Auf dem Bild: Henriette Hölzel, Mathis Reinhardt
Foto: Krafft Angerer
Auf dem Bild: Mathis Reinhardt, Laina Schwarz
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Auf dem Bild: Laina Schwarz, Nicolas Streit
Foto: Krafft Angerer
Auf dem Bild: Nicolas Streit, Mathis Reinhardt, Henriette Hölzel
Foto: Krafft Angerer
Auf dem Bild: Henriette Hölzel, Loris Kubeng, Mathis Reinhardt
Foto: Krafft Angerer
Auf dem Bild: Laina Schwarz, Henriette Hölzel, Loris Kubeng, Mathis Reinhardt
Foto: Krafft Angerer
Auf dem Bild: Laina Schwarz, Mathis Reinhardt, Publikum
Foto: Krafft Angerer
Auf dem Bild: Nicolas Streit, Mathis Reinhardt
Foto: Krafft Angerer
Auf dem Bild: Henriette Hölzel, Loris Kubeng, Nicolas Streit, Mathis Reinhardt
Foto: Krafft Angerer
Auf dem Bild: Laina Schwarz, Publikum
Foto: Krafft Angerer
Auf dem Bild: Laina Schwarz, Mathis Reinhardt
Foto: Krafft Angerer
Auf dem Bild: Laina Schwarz
Foto: Krafft Angerer
Auf dem Bild: Henriette Hölzel, Mathis Reinhardt
Foto: Krafft Angerer
Auf dem Bild: Laina Schwarz, Mathis Reinhardt
Foto: Krafft Angerer
Auf dem Bild: Mathis Reinhardt, Henriette Hölzel
Foto: Krafft Angerer
Auf dem Bild: Loris Kubeng, Nicolas Streit
Foto: Krafft Angerer
Auf dem Bild: Henriette Hölzel, Laina Schwarz, Publikum
Foto: Krafft Angerer
Handlung
Eingeladen zum Festival „Radikal jung 2017“ Zwei junge Frauen stehen einander an einem Grenzposten gegenüber: die israelische Soldatin Yael und die palästinensische Krankenschwester Amal. Wenig später hat Amal sich und 29 Menschen in den Tod gerissen. Sprachlich fragmentarisch und in zahlreichen Rück- und Vorblenden untersuchen die Figuren in Maya Arad Yasurs Drama „Gott wartet an der Haltestelle“ die Gründe für dieses Selbstmordattentat. Gemeinsam gehen sie zurück an den Anfang, erkunden die Spuren der zermürbenden israelischen Besatzungspolitik und hinterfragen die patriarchalischen Machtstrukturen in Familie und Gesellschaft auf beiden Seiten des Grenzzaunes.
Der Text fragt, wo in der Kette der Ereignisse Augenblicke gewesen sind, an denen sich noch alles zum Guten hätte wenden können. Ob ein anderes Handeln – ein menschlicheres – die Katastrophe hätte ver­hindern können? Opfer wie Täter bekommen eine gleichberechtigte Stimme; es geht nicht um Schuld, sondern um den Versuch, die Formel des Hasses zu entschlüsseln.
Maya Arad Yasur, die 1976 in Israel geboren wurde, lebte und studierte fünf Jahre in Amsterdam, ehe sie 2012 nach Israel zurückkehrte. Heute arbeitet sie als Dramatikerin und freischaffende Dramaturgin insbesondere am Habima National Theatre in Tel Aviv. Ihr Stück „Gott wartet an der Haltestelle“ entstand im Rahmen des Terrorismus-Projekts der Union des Théâtres de l’Europe.
Besetzung
Regie
Pınar Karabulut
Bühne und Kostüme
Franziska Harm
Musik
Daniel Murena
Licht
Dramaturgie
Amal, Krankenschwester
Yael, Soldatin
Laina Schwarz
Thaiser, Amals Vater / Leutnant Yaniv, Offizier / Kellner
Mathis Reinhardt
Dr. Abu Khaled, Arzt / Nasrin, Kindheitsfreundin von Amal / Chemi, Mitarbeiter des Shabak (Israelischer Inlandsgeheimdienst) / Fares, Amals Bruder
Loris Kubeng
Nabila, Amals Mutter / Jamal, Taxifahrer / Zachi, Soldat
Nicolas Streit
Video