Premiere 23.02.2023 › Schauspielhaus

Vaterland

nach dem Roman von Robert Harris
BBB
IMAGE:
Handlung
Was wäre gewesen, wenn die Geschichte an irgendeinem Punkt eine andere Abzweigung genommen hätte? Mit einer solchen Fiktion spielt VATERLAND: Es ist das Jahr 1964 und das im Zweiten Weltkrieg siegreiche nationalsozialistische Deutschland gibt in Europa ideologisch und machtpolitisch den Ton an. Ein Staatsbesuch des US-amerikanischen Präsidenten, der ein erweitertes Abkommen mit dem Führer Adolf Hitler schließen will, steht unmittelbar bevor. Der Berliner Kriminalbeamte Xaver März stößt derweil im Zusammenhang mit seinen Ermittlungen in einem Mordfall gemeinsam mit der amerikanischen Journalistin Charlotte Maguire auf ein in dieser furchteinflößenden ‚Version der Geschichte‘ bislang geheim gehaltenes, kaum vorstellbares Verbrechen: die Wannseekonferenz und ihre schreckliche Folge, den Holocaust. Die Gestapo tut daraufhin alles, um ein öffentliches Bekanntwerden dieser Gräuel zu verhindern – und die beiden Protagonist*innen alles, um sie an die Öffentlichkeit zu bringen.
Der bei seinem Erscheinen 1992 in Großbritannien und den USA gefeierte Bestseller VATERLAND wurde zunächst von keinem deutschen Verlag veröffentlicht, da seine fiktive Handlung wahlweise als „deutschfeindlich“, „frivol“ oder einfach „unzumutbar“ angesehen wurde. Regisseurin Claudia Bauer widmet sich nach der Uraufführung von DIE RECHTSCHAFFENEN MÖRDER in der Spielzeit 2021/2022 mit dieser neuen Roman-Adaption hochaktuellen Fragen nach der Zwangsläufigkeit geschichtlicher Verläufe, der Verantwortung des Einzelnen und der (Un-)Möglichkeit, politische Verbrechen mittels Propaganda zu vertuschen.
Besetzung
Dramaturgie
Termine
http://www.staatsschauspiel-dresden.de/
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
Premiere
23
Do
Feb
19.30 Uhr
Schauspielhaus
nach dem Roman von Robert Harris
19.00 Uhr Salon im Schauspielhaus Treffpunkt „Premiere“ des Fördervereins Staatsschauspiel Dresden
Preis: 18 € bis 34 €
Frühbucher