Sprechen & Zuhören
Handlung
Was ist für mich Heimat? Was macht aus einem Land oder einer Stadt ein Zuhause? Der Heimat Begriff wird aktuell in vielen Debatten verhandelt. Auch wir wollen darüber sprechen, was Heimat für Sie ganz persönlich alles bedeuten kann. Dazu laden wir Sie zu SPRECHEN & ZUHÖREN ein, einem von Mehr Demokratie e. V. entwickelten Dialogformat. In diesem Dialogformat treffen diese verschiedenen Perspektiven aufeinander und treten ins Gespräch miteinander. Es geht nicht darum, alle Antworten schon vorher zu kennen, sondern sich gegenseitig zuzuhören und gemeinsam Fragen zu stellen.
Alle sprechen von der Work-Life-Balance und wie Arbeit unser Leben bestimmt. Welchen Bezug habe ich zu Arbeit? Wir alle blicken unterschiedlich auf unsere Arbeit: Gehen in ihr auf, tun sie aus Pflichtgefühl, sind gelangweilt oder verweigern sie komplett. So auch die Figur Bartleby aus ICH MÖCHTE LIEBER NICHT: Als er eingestellt wird, verweigert er jeden noch so kleinen Arbeitsauftrag mit den Worten „Ich möchte lieber nicht“. Eine Figur, die unser Verständnis von Arbeit in einer Leistungsgesellschaft ins Wanken bringt. Die Inszenierung nehmen wir zum Anlass um gemeinsam über das Thema Arbeit ins Gespräch zu kommen.
Die Abende sind Teil einer Reihe am Staatsschauspiel Dresden, in der wir mit Ihnen den Austausch über Themen vertiefen möchten, die unsere Inszenierungen aufwerfen. Das Ziel ist, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen, die etwas erlebt und die Fragen haben. Bei SPRECHEN & ZUHÖREN entsteht etwas Besonderes: Die Beteiligten werden sich bewusster, wie sie in der Tiefe zu einem Thema stehen. Sie machen außerdem die Erfahrung, dass eine demokratische Verständigung möglich ist. Es entstehen Brücken zwischen Menschen und über politische Lager hinweg.
Kommen Sie vorbei. Probieren Sie es aus. Wir freuen uns auf Sie!
Keine Pause.