Premiere A 15.01.2022
Premiere B 16.01.2022 › Schauspielhaus

Alice

nach Lewis Carrolls ALICE IM WUNDERLAND
Musik und Gesangstexte von Tom Waits und Kathleen Brennan
Text von Paul Schmidt
Regie, Design und Visual Concept der Originalproduktion von Robert Wilson
Deutsch von Wolfgang Wiens
Auf dem Bild: Kriemhild Hamann, Sarah Schmidt
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Hans-Werner Leupelt, Kriemhild Hamann, Daniel Séjourné
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Kriemhild Hamann, Hans-Werner Leupelt
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Anna-Katharina Muck, Kriemhild Hamann, Marlene Reiter, David Kosel
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Anna-Katharina Muck, Kriemhild Hamann, David Kosel, Marlene Reiter, Sarah Schmidt
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Kriemhild Hamann, Sarah Schmidt
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Anton Löwe, Raiko Küster, Anna-Katharina Muck, Franziskus Claus, Marlene Reiter, Kriemhild Hamann
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Anton Löwe, Kriemhild Hamann
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Franziskus Claus, Anton Löwe, David Kosel, Raiko Küster
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Kriemhild Hamann, Hans-Werner Leupelt
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: David Kosel, Kriemhild Hamann
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Franziskus Claus, Kriemhild Hamann
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Hans-Werner Leupelt, Kriemhild Hamann
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Daniel Séjourné, Kriemhild Hamann
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Hans-Werner Leupelt
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Kriemhild Hamann, Hans-Werner Leupelt
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Kriemhild Hamann, Hans-Werner Leupelt
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Anton Löwe, Kriemhild Hamann
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Hans-Werner Leupelt, Anton Löwe
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Marlene Reiter, Daniel Séjourné, Franziskus Claus, Raiko Küster, Kriemhild Hamann, Anna-Katharina Muck, Sarah Schmidt, David Kosel
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Daniel Séjourné, Marlene Reiter, Franziskus Claus, Raiko Küster, Anna-Katharina Muck, Sarah Schmidt, David Kosel
Foto: Sebastian Hoppe
AAA
Handlung
Im Zentrum der Geschichte stehen ein Mann und ein Mädchen. Wer bin ich, fragt das Mädchen, das durchs Eis gebrochen und tief hinabgesunken ist in eine Wunderwelt, in der Blumen sprechen, Raupen lebenspraktische Ratschläge erteilen, eine verrückte Teegesellschaft die Zeit totschlägt und alle vor einer ungerechten Königin zittern.
Charles Dodgson liebt die kleine Alice. Für sie erfindet er all die fantastischen Geschichten, Wortspiele und Rätsel. Indem er sie fotografiert, versucht er den Moment festzuhalten, aber die Zeit lässt sich nicht aufhalten. Alice wird erwachsen und blickt zurück auf die gespenstischen Seiten der Geschichte, als sie stumm sein musste.
ALICE entstand 1992 als Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit von Robert Wilson und Tom Waits, die mit THE BLACK RIDER in Hamburg begonnen hatte. Der Verweis auf die obsessive Beziehung von Charles Dodgson, alias Lewis Carroll, dem Autor der ALICE-Kinderbücher, zu seinem Fotomodell Alice Lidell ist unübersehbar. „Kinderlieder für Erwachsene und umgekehrt“ habe er komponiert, sagt Tom Waits über seine Musik. Mit ihrem unverwechselbaren Sound leuchtet sie nicht nur die innere Welt eines Mannes aus, die geprägt ist von Sehnsucht und Verlust, sie macht auch die Abgründe spürbar, die sich hinter der poetischen Geschichte verbergen.

Eine Triggerwarnung zur Inszenierung finden Sie hier.
Dauer der Aufführung: 1 Stunde und 30 Minuten.
Keine Pause.
Besetzung
Charles Dodgson / Weißes Kaninchen / Weißer Ritter / Weißer Taucher
Königin / Köchin / Blume
Herzogin / Blume
Hutmacher / Frosch
Haselmaus / Schaf / Frosch
Märzhase / Rehkitz / Blume
Grinsekatze
Humpty-Dumpty, das Ei
Raupe / Tweedledee & Tweedledum
Video
Pressestimmen
„Großes Theater. Großer Jubel für großartige Bilder. […] Ein faszinierendes, detailverliebtes, farbenfrohes Spektakel, dazu die Musik von Tom Waits. […] Energiegeladen – eine tolle Performance!“
mdr Kultur, Matthias Schmidt, 17.01.2022
„Mit ALICE legt das Staatsschauspiel Dresden Robert Wilsons abgründige Musical-Fassung neu auf. Eine vorzügliche Inszenierung. […] Ein durchweg stark gespieltes, unterhaltsam-schräges Musical-Märchen für Erwachsene.“
Dresdner Morgenpost, Heiko Nemitz, 17.01.2022
„Es ist ein Stück der Bilder und der Musik. Fürs Imaginäre sorgen in phantasievoll-prächtigem Reigen die Kostüme und das Bühnenbild.“
Dresdner Neueste Nachrichten, Torsten Klaus, 17.01.2022
„Viele faszinierende und schnell wechselnde Szenerien in einem Stück voller Absurditäten. […] Eine strenge, eine verwirrende Bilder-Geschichte für Erwachsene.“
Sächsische Zeitung, Bernd Klempnow, 17.01.2022
„Mina Salehpour inszenierte in starken, durch Licht und architektonisches Bühnenbild bestimmten Bildern.“
neues deutschland, Lara Wenzel, 17.01.2022
„Das Nebeneinander von poetischer Selbstvergegenwärtigung und Überforderung wird von Kriemhild Hamann als Alice ganz hervorragend verkörpert. […] Relativ minimalistisch ist das Bühnenbild, es illustriert perfekt die Handlung, aber nie dominierend.“
TOP Magazin, Philipp Demankowski, Frühjahr 2022