Premiere 06.09.2026 › Kleines Haus 3

I shot a Pop Star

oder wie ich versuchte, das Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer umzusetzen
nach Valerie Solanas
Fassung: Monique Séjourné, Sophie Scherer

I shot a Pop Star
Auf dem Bild: Thomas Eisen, Leonie Hämer, Sarah Schmidt
Foto: Sebastian Hoppe
I shot a Pop Star
Auf dem Bild: Sarah Schmidt, Leonie Hämer
Foto: Sebastian Hoppe
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Auf dem Bild: Sarah Schmidt, Thomas Eisen
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Auf dem Bild: Leonie Hämer, Thomas Eisen
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Auf dem Bild: Sarah Schmidt, Thomas Eisen, Leonie Hämer
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Auf dem Bild: Leonie Hämer, Sarah Schmidt
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Auf dem Bild: Sarah Schmidt, Leonie Hämer
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Auf dem Bild: Sarah Schmidt, Thomas Eisen
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Auf dem Bild: Sarah Schmidt
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Auf dem Bild: Sarah Schmidt
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Auf dem Bild: Sarah Schmidt
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Auf dem Bild: Thomas Eisen
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Auf dem Bild: Sarah Schmidt
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Auf dem Bild: Leonie Hämer
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Auf dem Bild: Thomas Eisen, Sarah Schmidt, Leonie Hämer
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Auf dem Bild: Sarah Schmidt
Foto: Sebastian Hoppe

Handlung

Die Amerikanerin Valerie Solanas bekam früh in ihrem Leben die ganze Härte einer frauenverachtenden Gesellschaft zu spüren. In ihrer Kindheit und Jugend vom Vater missbraucht und geschwängert, gebar sie ein Kind, das von ihrer Mutter großgezogen wurde. Der Verkauf ihres zweiten Kindes, da war sie gerade 15 Jahre alt, sollte dann das Studium der talentierten jungen Frau finanzieren. Doch auch während jener Lehrjahre erlebte sie den Ausschluss gleichberechtigter Teilhabe in einem männerdominierten Milieu. In Solanas wächst eine schriftstellerische Kraft heran, ein künstlerischer Befreiungsschlag aus extremen Lebensbedingungen. Ihre Texte lassen sich nicht glätten, ihr Anspruch an die Kunst ist kompromisslos. So stellt sie der queeren Szene New Yorks Ende der 60er Jahre ihr berühmt-berüchtigtes S.C.U.M.-Manifest vor, mit dem sie Frauen auffordert, das Geldsystem abzuschaffen, Regierungen zu stürzen und das männliche Geschlecht zu eliminieren. Und wieder beißt Solanas auf patriarchalen Granit: diesmal auf den des Künstlers Andy Warhol, auf den sie kurze Zeit später schießt und die Gewalt als anthropologische Konstante fortschreibt.

Regisseurin Monique Séjourné geht der Frage nach, wieviel Wut die Kunst verträgt und wann eine unmissverständliche Politik in Härte umschlägt.

Eine Triggerwarnung zur Inszenierung finden Sie hier.

Dauer der Aufführung: ca. 1 Stunde und 40 Minuten.
Keine Pause.

Besetzung

Bühne
Lichtdesign
Dramaturgie
valerie jean solanas
howard smith / andy warhol / vater / nonne / gynäkologe / hank / prof. brush / therapeut / host / david / valerie 3 / priester
valerie 2 / mutter dorothy / die große liebe / linda

Termine

http://www.staatsschauspiel-dresden.de/
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
26
Sa
Sep
20.00 – 21.40 Uhr
Kleines Haus 3
oder wie ich versuchte, das Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer umzusetzen
nach Valerie Solanas
Fassung: Monique Séjourné, Sophie Scherer
Preis: 20 €
http://www.staatsschauspiel-dresden.de/
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
11
So
Okt
19.30 – 21.10 Uhr
Kleines Haus 3
oder wie ich versuchte, das Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer umzusetzen
nach Valerie Solanas
Fassung: Monique Séjourné, Sophie Scherer
Preis: 20 €
Ausverkauft/Evtl. Restkarten an der Abendkasse
http://www.staatsschauspiel-dresden.de/
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
17
Sa
Okt
20.00 – 21.40 Uhr
Kleines Haus 3
oder wie ich versuchte, das Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer umzusetzen
nach Valerie Solanas
Fassung: Monique Séjourné, Sophie Scherer
Preis: 20 €
http://www.staatsschauspiel-dresden.de/
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
23
Fr
Okt
20.00 – 21.40 Uhr
Kleines Haus 3
oder wie ich versuchte, das Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer umzusetzen
nach Valerie Solanas
Fassung: Monique Séjourné, Sophie Scherer
Preis: 20 €
http://www.staatsschauspiel-dresden.de/
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
31
Sa
Okt
20.00 – 21.40 Uhr
Kleines Haus 3
oder wie ich versuchte, das Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer umzusetzen
nach Valerie Solanas
Fassung: Monique Séjourné, Sophie Scherer
Preis: 20 €

Wir veröffentlichen regelmäßig neue Termine.

Video

Einfache Sprache

Die amerikanische Künstlerin Valerie Solanas schrieb im Jahr 1967 das sogenannte SCUM-Manifest.

„Scum“ ist ein englisches Wort. Es bedeutet „Abschaum“.

Mit diesem Wort meint Solanas aber nicht Männer.

Sie meint auf augenzwinkernde Weise Frauen:

Frauen sollen nicht mehr allen gefallen.

Sie sollen die Gesellschaft verändern.

Sie sollen Regierungen stürzen und das Geldsystem abschaffen.

Der Text ist sehr radikal.

Er fordert sogar eine Welt ohne Männer.

Deshalb ist er bis heute ein wichtiger und umstrittener Text im Feminismus.

Valerie Solanas hatte ein sehr schweres Leben.

Als Kind wurde sie von ihrem Vater missbraucht.

Sie bekam früh Kinder. Beide wurden weggegeben.

Auch im Studium wurde Valerie Solanas nicht gleich behandelt.

Männer hatten mehr Macht.

Solanas fühlte sich ausgeschlossen.

Sie war eine starke Schriftstellerin.

In ihren Texten zeigt sie viel Wut.

Diese Wut kommt aus ihren Erfahrungen.

Sie schreibt offen und ohne Kompromisse.

In den 1960er Jahren lebte sie in New York City.

Auch dort erlebte sie Ungleichheit.

Sie traf den Künstler Andy Warhol.

Später schoss sie auf ihn.

Das zeigt: In ihrem Leben spielte Gewalt leider eine große Rolle.

Heute stellt sich die Frage:

Wie viel Wut darf Kunst zeigen?

Und wann wird aus Wut Gewalt?

Die Regisseurin Monique Séjourné beschäftigt sich mit diesen Fragen.

Pressestimmen

„I SHOT A POP STAR ist eine biografische Collage und Hommage an eine Frau, deren Geschichte viel mehr bereithält als jene Gewalttat. […] Die gezeigten Ausschnitte von Gesellschaft, die kurzweilig und mit viel bissiger Ironie bis in die Gegenwart reichen, geben dazu eine Menge Hinweise.“
Sächsische Zeitung, Marcel Pochanke, 07.09.2026
„Sarah Schmidt spielt Valerie eindringlich in ihrer typischen Ruppigkeit, Leonie Hämer brilliert als Alter Ego und Mutter, Thomas Eisen übernimmt weitere 12 (!) männliche Rollen.“
Dresdner Morgenpost/tag24.de, Heiko Nemitz, 09.09.2026