Meister und Margarita
Deutsch von Alexander Nitzberg
Bühnenfassung von Lilja Rupprecht und Jörg Bochow
Handlung
In Bulgakows Moskau der 1930er Jahre ist buchstäblich der Teufel los. Einem Literaturkritiker wird durch eine Straßenbahn der Kopf vom Rumpf getrennt, im Varieté fällt ein Geldregen, der sich später in Nichts auflöst, auf das Publikum. Menschen verschwinden und tauchen in Sekundenschnelle in weit entlegenen Städten auf. In Bulgakows Roman, der jahrzehntelang nicht gedruckt werden durfte, werden die Geschichten des Wirkens des teuflischen Woland und seiner Begleiter eingebettet in die Erzählung der großen Liebe zwischen Margarita und dem verfemten Schriftsteller, der einen Roman über Pontius Pilatus und Jesus geschrieben hatte. Diese Fiktion über das historische Geschehen in Jerusalem bildet die dritte Ebene in MEISTER UND MARGARITA, sie wird beglaubigt durch Woland, denn er war dabei, als Jesus verurteilt wurde! Angesichts der existentiellen Not Margaritas und ihres geliebten Schriftstellers, dessen Roman in einer Medienkampagne gebrandmarkt wird, kann nur noch der Teufel zu Hilfe kommen. Lilja Rupprecht greift in ihrer vierten Inszenierung am Staatsschauspiel Dresden die drei Erzählebenen des Romans auf und zeigt die frappierende Modernität von Bulgakows Meisterwerk.
Besetzung
Termine
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Einfache Sprache
Die Geschichte spielt in Moskau, der Hauptstadt Russlands, in der Vergangenheit.
Dort schreibt ein Schriftsteller ein Buch über Jesus Christus und Pontius Pilatus.
Pilatus war ein Feldherr aus Rom und regierte vor 2000 Jahren in Jerusalem.
Obwohl er es nicht wollte, ließ er Jesus kreuzigen und töten.
Das Buch des Schriftstellers über diese Geschichte wird in Moskau verboten.
Man durfte damals in Russland nicht an Jesus glauben.
Margarita, eine junge Frau, liebt den Schriftsteller.
Als Voland, der Teufel, nach Moskau kommt, nimmt sie seine Hilfe an.
Der Teufel bringt in Moskau die Mächtigen zu Fall und hilft Margarita.
Der Schriftsteller wird befreit.