Uta Girod

Dramaturgin
wurde in Dresden geboren, studierte nach Tätigkeiten als Requisiteurin und Regieassistentin Theaterwissenschaften/Kulturelle Kommunikation und Neue Deutsche Literatur an der Humboldt-Universität Berlin sowie an der Sorbonne in Paris. An der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ war sie anschließend an einem Forschungsprojekt zu Theorie und Praxis der Dramaturgie unter Prof. Peter Reichel beteiligt.
Engagements als Dramaturgin führten sie an das Stadttheater nach Zwickau und Plauen und an die Landesbühnen Sachsen. In Zusammenarbeit mit Arne Retzlaff entwickelte sie für die sächsische Region die Reihe „Theater im sakralen Raum“, die zahlreiche Projekte für interkulturellen Dialog nach sich zog. An den Landesbühnen Sachsen war sie maßgeblich beteiligt an Konzeption und Umsetzung der spartenübergreifenden Theaterspektakel IRRTÜMER I – III und an der Uraufführung von Volker Brauns Szenensammlung DIE 14. PROVINZ. Als Dramaturgin verantwortete sie die in Kooperation der Landesbühnen Sachsen mit dem Teatro del Viento /Camagüey entstandene Inszenierung SEHNSUCHT KUBA, die zum 16. Internationalen Theaterfestival in Havanna eingeladen wurde.
Uta Girod begleitete mehrere Stückentwicklungen, so mit den Autorinnen Katharina Gericke, Katrin Lange und der Regisseurin und Performerin Judith Kriebel. Sie arbeitete u. a. mit den Regisseur*innen Axel Richter, Alexander Stillmark, Arne Retzlaff, Ute Raab, Peter Kube, Esther Undisz und Frieder Venus zusammen.
Seit der Spielzeit 2020/2021 ist sie als Dramaturgin am Staatsschauspiel Dresden engagiert.
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